Lieber Investor,
einst sang Frank Sinatra diesen Song und steuerte damit viel später die Titelmelodie zum ersten Film „Wall Street“ mit Michael Dougles bei. Sicher fragen Sie sich nun, was ein historischer Top-Hit mit der Börse zu tun hat.
In diesen Tagen geht das Weltraum-Programm „Artemis“ in die nächste Runde und davon profitieren auch einige Aktiengesellschaften, die wir hier beleuchten werden. Mit dem neuen Start zum Mond werden Astronauten in eine Umlaufbahn geschossen, die sie so weit von der Erde entfernt, wie noch nie ein Mensch im All war. Das Ziel dieses Projektes ist, dauerhaft eine Station auf dem Mond aufzubauen, von der aus, dann später eine Marsmission gestartet werden soll.
Bis es soweit ist, wird noch viel gearbeitet und sich auch erfunden werden müssen. Die Bauteile für die aktuelle Mission werden aber bereits produziert und auch in Deutschland hergestellt.
Airbus mit dem Servicemodul für die anstehende Mondmission
Das sogenannte Servicemodul stellt die Lebensversorgung der Astronauten in der Orion-Kapsel sicher. Airbus produziert dieses in Bremen und wird es der NASA kostenfrei zur Verfügung. Dafür erhofft sich die ESA als Auftraggeber den einen oder anderen Startplatz für einen deutschen Astronauten. Bei Gelingen der Mission, werden weitere Aufträge folgen. Derzeit wird das Modul vom deutschen Staat finanziert.
Wie sieht nun die aktuelle Phase der Saisonalität bei Airbus aus?

Ungeachtet der Saisonalität befindet sich Airbus seit Mai 2003 in einem volatilen Aufwärtstrend. Zwei besondere Phasen fallen im Seasonax-Chart besonders auf. Von Mitte April bis Anfang Juni konnte in 19 von 26 Jahren in diesem Zeitraum ein durchschnittlicher Gewinn von über 13 % erzielt werden. In den negativen Jahren wurden im Schnitt nur gut 7 % verloren. Dieser Zeitraum würde in diesem Jahr auch gut zu einer hoffentlich erfolgreichen Mission zur Mondumrundung passen.
Der zweite Zeitraum betrifft die Phase von Anfang Oktober bis Anfang November. Hier ist die Verhältniszahl mit 24 zu 2 noch bedeutend besser, auch wenn in den positiven Phasen durchschnittlich „nur“ 10 % gewonnen werden konnten.
Lockheed Martin seit 2000 im Aufwärtstrend
Natürlich sind bei einem US-Projekt auch US-Unternehmen beteiligt. Neben vielen anderen sticht das Unternehmen Lockheed Martin heraus, welches unter anderem die Orion-Kapsel herstellt, in dem die Astronauten transportiert werden. Die Aktie befindet sich seit März 2000 in einem Aufwärtstrend, der meist nur kurz durch heftige aber nicht nachhaltige Rückgänge gekennzeichnet ist.

Natürlich sind bei einem US-Projekt auch US-Unternehmen beteiligt. Neben vielen anderen sticht das Unternehmen Lockheed Martin heraus, welches unter anderem die Orion-Kapsel herstellt, in dem die Astronauten transportiert werden. Die Aktie befindet sich seit März 2000 in einem Aufwärtstrend, der meist nur kurz durch heftige aber nicht nachhaltige Rückgänge gekennzeichnet ist.
Northrop Grumman unverzichtbar für diverse Komponenten der Mission
Northrop Grumman stellt unter anderem die Feststoffraketen her, die den hauptsächlichen Startschub liefern. Einen Schub im Chart geniest Northrop in 33 der letzten 44 Jahre im Zeitraum von Mitte März bis Ende April. Hier konnte in den positiven Jahren durchschnittlich fast 8 % eingenommen werden.

Quelle: Seasonax
In den negativen Phasen wird im Schnitt lediglich 4,6 % verloren.
Der zweite auffällige Zeitraum stellt sich von Anfang September bis Ende November dar. Allerdings sieht diese Phase schlechter aus, als sie in Wirklichkeit ist. Statt einer Bruchlandung kann hier bei Betrachtung der Zahlen eher von einer weichen Landung gesprochen werden. Tatsächlich hält sich sowohl die Verhältniszahl von 21 zu 23 ebenso nahezu die Waage, wie die durchschnittlichen Erträge oder Verluste mit Plus 10 % zu gut 12% Minus.
Daher ist dieser Zeitraum, trotz der Auffälligkeit, lediglich dazu geeignet Gewinne mitzunehmen und weniger um einen Short-Trade zu generieren.
Fazit: Eine spannende Mission die Spannung an der Börse verspricht
Drei Aktien von vielen die an einem Projekt mitarbeiten, und für die weitere Entwicklung der Weltraumfahrt an Bedeutung gewinnen werden, können Sie nach der saisonalen Entwicklung handeln. Jede erfolgreiche Mission dürfte die Erträge der beteiligten Unternehmen steigern. Daher werden nicht nur Weltraumfans den anstehenden Ereignissen entgegenfiebern, sondern auch Börsianer.
Wenn Sie sich die richtigen Phasen im Jahresverlauf heraussuchen, können Sie unmittelbar daran partizipieren.
Für den Start der zweiten Stufe der Artemis Mission steht nun die Aussage der NASA im Raum, dass der Start nicht vor März 2026 erfolgen wird. In einem Zeitraum der Menschheitsgeschichte gerechnet ist es unerheblich, ob der Start einen Monat früher oder einen Monat später erfolgt.
Die saisonalen Zeiträume, die oben beschrieben sind, dürften davon ohnehin unabhängig sein.
Gewinnen Sie mit Seasonax und fiebern Sie bei der Artemis 2 Mission auf ein Gelingen mit.
Profitieren Sie von den Saisonalitäten und einem möglichen Buster durch die Erforschung des Alls und die Erkenntnisse für eine Installation einer Mondbasis in nicht allzu ferner Zukunft.
Ganz nach dem Motto von Frank Sinatras Evergreen: „Fly me to the moon“.
Nutzen Sie die Vorteile und verwenden Sie Seasonax für Ihren professionellen Umgang mit saisonalen Verläufen!
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Geyer, CFTe
Gewinner des AktienAnalystenAward Technische Analyse


