Lieber Investor,
haben Sie sich auch schon gefragt, warum die Jahresendrallye in den Medien erst dann erscheint, wenn die größte Performance längst gelaufen ist? Experten und selbsternannte Fachleute stellen sich regelmäßig Anfang Dezember in die Fernsehstudios und geben für die wenigen letzten Handelstage des Jahres ihre Meinung preis.
Blickt man aber auf die Statistik, wie es mit Seasonax ausgesprochen einfach möglich ist, wird man feststellen, dass die Jahresendrallye zum größten Teil längst gelaufen ist.
In diesem Inside möchten wir Ihnen einige sehr typische Marktentwicklungen vorstellen, von denen Sie unmittelbar profitieren können.
Vielleicht beginnt die Jahresendrallye ja bereits mit dem ersten Lebkuchen in den Regalen
Kürzlich war zu hören, dass bereits die ersten Weihnachtslebkuchen in den Regalen aufgetaucht sind und das Anfang September. Dieses süße Gebäck kann man an sich ja das ganze Jahr über genießen, auch wenn der Gesundheitsgrad dieser Leckerei sicher zu wünschen übriglässt. Ein Blick auf den saisonalen Chart des DAX zeigt auf, dass die besagte Jahresschlussrallye bereits Ende September startet. Zumindest war dies in den letzten 66 Jahren immerhin 45-mal der Fall. In diesen 45 Jahren konnten durchschnittlich 9 % Ertrag erzielt werden. Lediglich 21-mal wurde ein durchschnittlicher Verlust von gut 7 % generiert.

Wenn dann Anfang Dezember die Experten vor die Mikrofone treten, lässt eine Enttäuschung meist nicht lange auf sich warten und es erfolgt in 40 Jahren eine, wenn auch nur kurze aber immerhin gut 2 % messende Abwärtsbewegung.
Ähnlich interessant fällt die Statistik aus, wenn es sich wie in diesem Jahr in Deutschland um ein Nachwahljahr handelt. Hier wird in 11 von 17 Nachwahljahren sogar ein Gewinn von durchschnittlich 11 % erzielt.

Die Enttäuschung bei den Dezember-Experten dürfte in Nachwahljahren noch größer ausfallen, da der Einbruch mit 5 zu 12 und 2 % zu 3 % noch deutlicher ausfällt.
Auch die USA feiern das Jahr ab Oktober
Auch wenn beim S&P500 im Oktober manchmal Rückschläge zu beklagen sind, ist in Übersee ebenfalls eine signifikante Anstiegsbewegung bis zum Jahresende zu beobachten. 73 von 98 Jahre konnten mit einem durchschnittlichen Plus von immerhin knapp 7 % abgeschlossen werden, wenn man von 1. Oktober an investiert war. In den 25 negativen Jahren wurden zwar fast 10 % im Schnitt eingebüßt, die meisten der besonders schlecht ausgefallenen Jahre liegen aber schon sehr lange zurück, weshalb eine bereinigte Statistik noch deutlich besser ausfallen wird.

US-Zwischenwahljahre nicht nur politisch spannend
Gerade erst hat der aktuelle US-Präsident den Beginn des Wahlkampfs für die Zwischenwahlen ausgerufen. Dieser Wahlkampf dürfte spannend werden, da es nicht nur um die Sitze im Repräsentantenhaus und einem Teil des Senats, sondern auch ganz persönlich um die Person des Präsidenten gehen wird. Wenn es nämlich ungünstig läuft, könnte aus ihm die sogenannte „Lame Duck“ werden, was soviel heißt, dass er erheblich an Macht einbüßen würde.
Auch an der Börse werden diese Wahlen offenbar ganz genau betrachtet. Gleichgültig wie der Wahlausgang sich gestaltet, ist die Phase ab dem 1. Oktober noch bedeutender als in allen Jahren zusammengenommen.
In 20 der letzten 24 Zwischenwahljahre konnte nämlich ein Gewinn mit durchschnittlich gut 8% bis zum Jahresende eingestrichen werden. In den 4 Jahren in denen die Statistik einen Verlust aufweist wurden im Schnitt zwar gut 10 % verloren, das schlechteste Jahr dieser vier Jahre stammt aber bereits aus dem Jahr 1930, weshalb dieses gerne ignoriert werden darf. Ohne dieses Jahr liegt der durchschnittliche Verlust nur noch bei gut 7 %.

Offenbar wird es also ein heißer Herbst, in jeder Hinsicht
Der Herbst wird also politisch aber vor allem auch an der Börse gerade in diesem Jahr besonders interessant. Wer es aber lieber kurzfristig mag und nur wenige Tage investiert sein möchte, der könnte sich eine ganz besondere Zeit der Jahresendrallye herauspicken. Die „Christmas-Rallye“ ist nämlich auch nicht zu verachten.
Um diese zu erkennen helfen die Event-Charts von Seasonax. Hier kann man eine ausgezeichnete Statistik von 6 Tage vor bis 5 Tage nach Weihnachten erkennen. In hervorragenden 62 Jahren konnte in diesen wenigen Tagen ein Gewinn von 2,3 % erzielt werden, während in den 14 negativen Jahren lediglich 1,5 % verloren wurden. Ein Wahrscheinlichkeitsverhältnis, welches so nicht oft zu finden ist.

Fazit: Auf die „Experten“ in den Medien zu warten ist keine Option
Nach dem Studium der Seasonax-Charts wird deutlich, dass es sich nicht lohnt, bis die Jahresendrallye von den Medien aufgegriffen wird. Handeln Sie frühzeitig und sichern Sie sich die Rendite die das Jahresende und besonders die Wahlzyklen zu bieten haben.
So können schon frühzeitig vielleicht etwas größere Weihnachtsgeschenke finanziert werden, als dies geplant war. Oder Sie tun mit einem Teil Ihrer Gewinne einfach etwas Gutes und helfen denen, die es nötig haben.
Seasonax wünscht Ihnen viel Erfolg.
Nutzen Sie die Vorteile und verwenden Sie Seasonax für Ihren professionellen Umgang mit saisonalen Verläufen!
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph Geyer, CFTe
Gewinner des AktienAnalystenAward Technische Analyse



